Mittwoch, 25. Mai 2011 - 13:01 Uhr
Jugendamt Expertentelefon: Beratung bei Trennung und Scheidung
Das Jugendamt berät in Fragen der Partnerschaft, Trennung und Scheidung mit dem Ziel, dass im günstigsten Fall beide Elternteile trotz Trennung und Scheidung Verantwortung für die Belange ihrer Kinder übernehmen können. Eltern werden unterstützt, eine einvernehmliche Regelung bei der Ausübung der Personensorge und des Umgangsrechts zu finden.
Häufig gehen die Vorstellungen der Sorgeberechtigten jedoch auseinander und es kann zu Spannungen unter den Eltern kommen. Konflikte sind daher vielfach vorprogrammiert. Hier sind die Mitarbeiter des Jugendamtes als Vermittler gefragt, positiv auf beide Elternteile einzuwirken. Denn nicht selten werden Kinder zwischen ihren Eltern hin- und hergerissen und geraten dadurch in einen Interessenskonflikt, keinem Elternteil weh tun zu wollen.
Soweit Eltern sich bei einer Trennung oder Scheidung über das gemeinsame Sorgerecht, den gewöhnlichen Aufenthalt des Kindes und den Umgang einig sind, bedarf es keiner richterlichen Entscheidung. Sollte jedoch von einem Elternteil ein familiengerichtliches Verfahren angeregt werden, hat das Jugendamt eine Mitwirkungspflicht.
Dabei sollen insbesondere erzieherische und soziale Gesichtspunkte zur Entwicklung des Kindes bzw. Jugendlichen berücksichtigt werden.
Dabei spielen u.a. folgende Aspekte eine maßgebliche Rolle:
Fördert jeder Elternteil den Umgang des Kindes mit dem anderen Elternteil? Wie stellen sich die emotionalen Beziehungen zwischen Kind und Eltern dar? Wie sieht die Betreuungssituation aus? Wie gestaltet sich das soziale Umfeld des Kindes bei der Mutter/beim Vater?
Wenn diese Fragen oder ähnliche bei Ihnen eine Rolle spielen, dann wenden Sie sich doch morgen von 16 bis 20 Uhr einfach an das Expertentelefon des Kreisjugendamtes Wunsiedel unter der Telefonnummer 09232 80-123. Frau Christa Andritzky und Frau Melanie Haas beraten Sie gerne.
Mittwoch, 25. Mai 2011 - 12:59 Uhr
Messe Transport und Logistik: Staatssekretärin besucht Hochfranken

Am ersten Tag der Messe Transport und Logistik in München besuchte die Staatssekretärin Katja Hessel den Gemeinschaftsstand des Wirtschaftsministeriums auf dem auch die Region Hochfranken, also die Landkreise Hof, Wunsiedel i. Fichtelgebirge und die Stadt Hof, ihr Standortpotential für Logistiker präsentierte. Bei ihrem Rundgang über den Stand sprach sie mit dem Wirtschaftsförderer des Landkreises Wunsiedel i. Fichtelgebirge, Frank Römhildt, der an diesem Tag für die Region Hochfranken vertrat. Die Staatsministerin hob die Bedeutung der Zusammenarbeit in der Region hervor und zeigte sich erfreut über die Präsenz im Rahmen des Gemeinschaftsstandes der Ansiedlungsabteilung des Wirtschaftsministeriums.
Mittwoch, 25. Mai 2011 - 12:57 Uhr
Neue Müllmarken werden versendet
In den nächsten Tagen werden alle an die Müllabfuhr angeschlossenen Haushalte vom Kommunalunternehmen Umweltschutz Fichtelgebirge (KUFi) mit der Post neue Müllmarken erhalten. Die Abfallentsorgungsgebühren ändern sich damit nicht. Zum einen sollen mit der Aktion die alten Müllmarken, die durch Witterungseinflüsse teilweise zerstört oder abgelöst sind, ersetzt werden. Zum anderen soll der Bestand der angemeldeten Gefäßen auf einen aktuellen Stand gebracht werden. Denn falls Anzahl und Größe der tatsächlich vorhandenen Tonnen vom Bestand an gemeldeten Gefäßen abweichen, kann dies durch Zusendung von neuen Müllmarken oftmals einvernehmlich bereinigt werden. Da das neu gegründete Kommunalunternehmen Umweltschutz Fichtelgebirge alle Aufgaben der Abfallwirtschaft im Rahmen der Gesamtrechtsnachfolge vom Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge übernommen hat, gilt eine gegenüber dem Landkreis erteilte Abbuchungserlaubnis auch für das KUFi. Wenn keine Einzugsermächtigung erteilt wurde, wird gebeten, die neue Bankverbindung auf dem Bescheid zu beachten. Die neuen pink farbigen Müllmarken müssen bis spätestens 30.Juni 2011 auf den Müllgefäßen aufgeklebt sein, da ab 01.Juli 2011 die alten orangen Marken nicht mehr gelten und damit keine Entleerung mehr erfolgen kann.
Samstag, 18. Dezember 2010 - 21:46 Uhr
Giovanni Arvaneh über seinen Abschied von Marienhof (ARD)

Ich beobachte mit großem Interesse die Reaktionen der Zuschauer zu Sülos Ende – und zahlreiche E-Mails und Briefe haben mich sogar persönlich erreicht. Das ist beeindruckend, ja überwältigend und ich möchte DANKE sagen!
Ich möchte zudem gern ein paar Worte dazu sagen:
Seitdem ich bei "Marienhof" bin, kenne ich diese Daily als ein Format, das natürlich vor allem unterhalten will. Aber auch als eine TV-Serie, die kritische und schwierige Themen bewusst aufgreift und dadurch wachrütteln will. Um die Menschen zuhause zu erreichen, um sie zum Nachdenken zu bringen und zu Diskussionen anzuregen. Mit der Geschichte von Sülo ist uns das, glaube ich, in den letzten Jahren und auch aktuell immer wieder gut gelungen.
Natürlich ist die Geschichte um Sülos unheilbare Krebserkrankung sehr, sehr traurig. Doch sie hat eine positive Botschaft:
Ich und der "Marienhof" wollen mit dieser Geschichte den Menschen vor Augen führen, was sie alles haben. Ich wollte damit den Zuschauern die Möglichkeit bieten, alles das wieder wertzuschätzen, was für jeden von uns oft viel zu selbstverständlich (geworden) ist: Das Leben! Ich wünsche mir, dass die Zuschauer sich daran erfreuen können, dass sie leben und dass sie ihre Zeit sinnvoll nutzen, weil das Leben so schnell vorbei sein kann.
Ich selbst habe meine beste Freundin an Krebs verloren. Sie ist zudem genau in der Zeit gestorben, als ich mitten in den Dreharbeiten dieser Sülo-Geschichte war. Sie war so tapfer und es hat ihr nichts ausgemacht, dass ich ihr noch so viele Fragen über das Leben, diese Krankheit und über sie gestellt habe. Gott sei Dank hatte ich den Mut, ihr meine Fragen zu stellen, obwohl ich mich sehr oft dafür geschämt habe – denn während Sülo "nur" eine Geschichte ist, war es für meine beste Freundin gnadenlose Realität ohne Ausweg. Und trotzdem war sie voller Lebensfreude und Güte ... bis zu ihrem letzten Atemzug.
All das habe ich in die Geschichte von Sülo bei meinem Schauspiel einfließen lassen.
Ich wollte dieses unbezahlbare Geschenk von meiner Freundin, diese Erkenntnis, wie wertvoll das Leben ist, mit den Zuschauern teilen und so meine Dankbarkeit für die lange Zeit im Marienhof zum Ausdruck bringen.
Ich lese im Forum, ob es denn sein muss, dass man die Geschichte so krass erzählt. Ja ...! Allein schon aus Respekt vor Menschen, die diese Krankheit haben. Krebs oder andere Krankheiten kann man kaum schön oder leicht erzählen. Dass der kleine Bruno im "Marienhof" dadurch jetzt auch noch seinen Vater verliert, ist natürlich sehr tragisch. Leider kommt so etwas aber auch im richtigen Leben vor. Und deshalb ist es umso deutlicher, wie wertvoll das Leben ist, gerade weil es so schnell zu Ende sein kann.
Ich habe Aussagen gelesen wie "Es schauen ja Kinder zu …" Ja, liebe Erwachsene! Das ist nicht einfach, den Kinder zu erklären, was wir Erwachsenen nicht einmal selbst verstehen. Doch von Kindern lernen wir, klar zu denken. Sie zwingen uns, hinzusehen und das ist gut so.
Ich hoffe, ich kann mit diesen Worten vermitteln, dass Sülo eine positive, optimistische Botschaft hinterlassen hat – und ich in diesem Punkt mit ihm einer Meinung bin.
Ich bedanke mich für die großartige Zeit, die mir die Marienhof-Fans in meiner Zeit als Sülo bereitet haben – und hoffe, Ihr nehmt mein Geschenk an Euch, all meine Liebe und Leidenschaft, die ich in diese Geschichte gepackt habe, auch gerne an.
Alles Liebe, Giovanni
Seinen letzten Auftritt im Marienhof hat Giovanni Arvaneh am Mittwoch, 22.12.2010 um 18.25 Uhr in der ARD.
Samstag, 15. Mai 2010 - 17:23 Uhr
BAföG-Antrag frühzeitig stellen
Beim Landratsamt Wunsiedel i. Fichtelgebirge können ab sofort die BAföG-Anträge für das Schuljahr 2010/11 abgeholt werden. Die Anträge können auch direkt auf der Internetseite des Landratsamtes unter dem Link:
www.landkreis-wunsiedel.de/Ausbildungsfoerderung
heruntergeladen werden.
Durch eine frühzeitige Beantragung der Leistungen ist gewährleistet, dass der Antrag auf Ausbildungsförderung rechtzeitig bis zum Ausbildungsbe-ginn bzw. bis zum Ende der derzeitigen Bewilligung bearbeitet ist und die Leistungen pünktlich ausbezahlt werden können.
Für Rückfragen steht ist das Landratsamt erreichbar unter:
Telefon: 09232 80386, Telefax: 09232 809386 oder bafoeg@landkreis-wunsiedel.de. Gerne vereinbaren wir mit Ihnen auch einen Termin für ein persönliches Beratungsgespräch.
Samstag, 15. Mai 2010 - 15:26 Uhr
Jahreshauptversammlung Sechsämterland Innovativ e.V.
Am Montag, den 10.05.2009 fand die Jahreshauptversammlung der Leader Aktionsgruppe (LAG) Sechsämterland-Innovativ e.V. statt. Seit 2001 unterstützt die LAG im Landkreis Wun-siedel die Umsetzung von Projekten mit Fördergeldern aus dem EU-Programm Leader. Bis zum Jahr 2013 stehen etwa 1,3 Millionen € an Fördermittel zur Verfügung. In seinem Bericht stellte LAG-Geschäftsführer Frank Hoffmann den aktuellen Stand der Pro-jektumsetzung vor. In der laufenden Förderperiode konnten mit der Genussregion Oberfran-ken und der Überdachung der Burgruine Thierstein zwei Projekte umgesetzt werden. Für die Überdachung der Burgruine ist es der LAG gelungen, 63.300 € Fördergelder aus dem Lea-der-Programm in die Region zu holen. Weitere Projekte wie das Loipenkonzept, das Kräuterdorf Nagel oder die Neugestaltung des Museumsgartens um das Volkskundliche Geräte-museum Bergnersreuth stehen ebenfalls auf dem Plan der LAG.
Nach der Verlesung der Kassenberichts und der Entlastung der Vorstandschaft, standen Neuwahlen des Vorstands an. Der Vorsitzende der LAG, Landrat Dr. Karl Döhler, wurde ein-stimmig in seinem Amt bestätigt. Auch die stellvertretenden Vorsitzenden Karl-Willi Beck, Bürgermeister der Stadt Wunsiedel, und Konrad Sticht von DCS Touristik wurden von den Mitgliedern einstimmig für weitere drei Jahre gewählt. Michael Flood wurde erneut zum Schriftführer gewählt und Roland Dorsch von der Sparkasse Hochfranken als Kassier bestä-tigt. Als Kassenprüfer stehen ihm weiterhin Hans Blüml, Sparkasse Hochfranken, sowie der Landtagsabgeordnete Martin Schöffel zur Seite, die ebenfalls einstimmig in ihren Ämtern bestätigt wurden.
Montag, 19. April 2010 - 23:01 Uhr
Girlsday 2010
„Mädchen chatten am Computer, nutzen ganz selbstverständlich die neuesten Technologien bei Handys oder MP3-Playern, reparieren Fahrräder – aber wenn es um die Berufswahl geht, trauen sie sich oft nicht! Derzeit sind in Bayern nur 10 % der Techniker und 7 % der Elektroingenieure Frauen. Das sind entschieden zu wenig, so Bayerns Frauen- und Arbeitsministerin Christine Haderthauer mit Blick auf den 10. Girls’Day am 22. April 2010 und betonte: „Technische Berufe haben Zukunft – sie gehören auch in Frauenhände!“
Haderthauer, gleichzeitig auch Frauenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, rief die Unternehmen auf: „Innovation und Kreativität entstehen aus den unterschiedlichen Blickwinkeln gemischter Teams. Gehen Sie aktiv auf weibliche Nachwuchskräfte zu!“ An die Jungen gewandt fügte sie hinzu: „Nutzt die Aktionen für Euch, um auch einmal ‚untypische Berufe’ kennen zu lernen. Am 22. April werden viele Krankenhäuser, Kindergärten oder Pflegeheime in Bayern Jungen soziale Berufe näher bringen. Unser Ziel muss es sein, Gleichberechtigung von Frauen und Männern bereits für unsere Kinder selbstverständlich zu machen. Mit dem Performance-Wettbewerb Rollenbrecher holt mein Haus Jungen und Mädchen ins Boot, die gemeinsam in einem kreativen Wettbewerb die veralteten Muster durchbrechen", so die Ministerin abschließend. Mehr Infos zum Wettbewerb gibt es unter www.rollenbrecher.de.
Montag, 19. April 2010 - 23:00 Uhr
„Hochfranken ist Kinoregion!“ – Ernstberger fordert flächendeckende Digitalisierung der Kinos
In einem Antrag an die Bundesregierung fordert die SPD im Bundestag neue Förderinstrumente für die Digitalisierung aller Kinos in Deutschland. Die Initiative wird von der Hofer Bundestagsabgeordneten Petra Ernstberger mitgetragen. Sie zielt darauf ab, kleineren und mittleren, von großen Ketten unabhängigen Kinos die teuren Investitionen in Digitalprojektoren zu ermöglichen. Wie es in dem Antrag heißt, seien die Tage der 35-mm-Filmrolle gezählt, aktuelle Filme werde es schon bald nur noch als digitale Datenpakete geben. „Hochfranken als Kinoregion ist das beste Beispiel dafür, dass Kinos ein wichtiger Bestandteil der regionalen, kulturellen Infrastruktur sind. Sie beleben und bereichern die Innenstädte. Die Hofer Filmtage oder die Grenzlandfilmtage in Selb zeigen, wie lebendig Kinokultur auch außerhalb von Ballungsräumen gedeiht“, so Ernstberger. Unlängst erst sei ein Branchenmodell für eine solidarisch getragene flächendeckende Digitalisierung der Kinos am Widerstand der großen Kinoketten gescheitert, erläutert die Abgeordnete. Deshalb sei nun die Politik gefragt, denn ohne ein alternatives Finanzierungskonzept werde es eng für die kleineren, eigenständigen Kinos. „Die Zeit drängt, sonst ist die Infrastruktur der Spielstätten gefährdet!“, betont Ernstberger mit Nachdruck. „Gerade in einer Zeit, in der die kommunalen Haushalte enorm unter Druck stehen und sich oft aus der Kulturförderung zurückziehen müssen, gebührt den kleineren Kinos besondere Aufmerksamkeit. Sie garantieren eine von großen Kinoketten unabhängige filmische Basisversorgung, die auch kulturelle Nischen zulässt. Diese wertvolle Dienstleistung muss gesichert werden“, so die Abgeordnete abschließend.
Freitag, 9. April 2010 - 21:36 Uhr
Liz Hurley verkauft in Ingolstadt Bikinis

Ein Weltstar zum Anfassen! So sympathisch präsentierte sich Elizabeth Hurley bei der Eröffnung ihres ersten Shops in Deutschland, „Elizabeth Hurley Beach“ im Ingolstadt Village. Die Engländerin stand sogar für eine Stunde selbst hinter dem Tresen. Sie beriet ihre Fans beim Einkauf und kassierte auch ab. Die Lust, gerade Bademoden zu designen, hat mit dem regnerischen Inselwetter zu tun: „Bei uns in England war das Wetter immer so schlecht und da habe ich mich schon als kleines Mädchen immer an den Strand und in die Sonne gesehnt.“ Bis zum 13. September wird es den temporären Shop in Ingolstadt noch geben. Die Bilder verdanken wir Biljana Zekic, die vor Ort war und sich von Liz bedienen ließ.
weitere Bilder in der Galerie.
Donnerstag, 1. April 2010 - 03:25 Uhr
April, April: Thomas Gottschalk moderiert bei nobaTV

Haben Sie´s geglaubt?
Ungläubiges Staunen herrschte beim Team von nobaTV als Thomas Gottschalk am Mittwoch anrief und seine Zusage gab, einmal im Monat für nobaTV ein Tourismusmagazin zu moderieren. Gottschalk, der mit der Region durchaus vertraut ist (gebürtiger Kulmbacher), ließ sich vom Konzept von Michael Jahreis überzeugen und will mit dieser Aktion die Region aktiv unterstützen, die dringend wieder mehr Touristen braucht. Immer wenn Gottschalk für seine Drehs zu "Wetten Dass???" und anderen Projekten nach Deutschland kommt, werden wir die Sendungen in unserem Studio in Wunsiedel aufzeichnen, so Jahreis. Damit ist es möglich, die Kosten so klein wie möglich zu halten, um möglichst effektiv zu sein. In den nächsten Wochen wird das Konzept noch auf den neuen Moderator zugeschnitten und im Juli soll es dann losgehen. Die Sendung wird von Gottschalk bei "Wetten Dass???" auch entsprechend erwähnt werden, um einen möglichst großen Zuschauerkreis zu gewinnen. "Richtet euch schon mal darauf ein, mehr Betten einzurichten." witzelte Gottschalk am Telefon. Landrat Dr. Döhler ist begeistert und will sich persönlich um das Wohlergehen der neuen Werbegaleonsfigur von nobaTV und der Region kümmern. "Im Notfall mach ich sogar Kabelträger!" so Döhler.
Sonntag, 28. März 2010 - 13:03 Uhr
„Draußen am See“ wird die 33. Grenzland-Filmtage eröffnen

„Draußen am See“ von Felix Fuchssteiner wird die 33. Grenzland-Filmtage in Selb eröffnen. Im Mittelpunkt steht ein 14-jähriges Mädchen, das anfangs bemüht ist, den Zusammenhalt seiner Familie zu retten. Doch bald muss sie begreifen, dass sie ihr Leben in die eigenen Hände nehmen muss. Das Drama zeichnet feinfühlig die Probleme des Erwachsenwerdens in einer Familie, die Stück für Stück zerbricht. Auch sonst zeigen die 33. Grenzland-Filmtage in Selb „Grenzthemen“ in ihrer realen und surrealen, vergangenen und visionären, ernsten und lustigen Gestalt. Prominente Gäste wie die Schweizer Regisseure Clemens Klopfenstein und Patricia Plattner haben ihr Kommen bereits zugesagt. Insgesamt sind vom 8. – 11. April in der oberfränkischen Porzellanstadt rund 50 Spiel- Kurz- und Dokumentarfilme zu sehen. Im so genannten „Heimatblock“ ist in diesem Jahr der Film 08397B zu sehen, der die Reise des FC Bayern Hof 1969 als erste deutsche Fußballmannschaft nach Israel dokumentiert. Daneben gibt es zwei Dokumentationen über Plauen. Zum einen über die Bombardierung der Spitzenstadt, zum anderen über die Zeit der Wende.
Den Programmspiegel und aktuelle O-Töne zu den 33. Grenzland-Filmtagen in Selb finden Sie im Internet unter www.grenzlandfilmtage-selb.de .
Sonntag, 28. März 2010 - 13:01 Uhr
EU-Gelder für die Türkei reduzieren!
Die Vergabe von EU-Mitteln an die Türkei muss vollständig überarbeitet werden. Das hat der Haushaltskontrollausschuss des Europäischen Parlaments in seiner Abstimmung über die Entlastung der EU-Kommission 2008 gefordert. Die oberfränkische Abgeordnete Monika Hohlmeier und ihre Kollegen im Haushaltskontrollausschuss haben die ziellose Auszahlung der Mittel im Rahmen der Heranführungshilfe kritisiert. Zuvor hatte auch der Europäische Rechnungshof die unzureichende Planung für die Auszahlung von EU-Mitteln moniert. „Während Gelder für die regionale Wirtschaftsförderung in Oberfranken fehlen, werden sie im Rahmen der Türkei-Heranführungshilfe sinnlos und undurchsichtig verschwendet. Das hat jetzt ein Ende“, so Monika Hohlmeier gestern Abend nach der Abstimmung. „Es ist durchaus möglich, dass zwar die allgemeinen Beziehungen zur Türkei ausgeweitet werden, die Türkei aber nicht in die EU aufgenommen wird.“ Hohlmeier hofft nun, dass sich das Parlament im Mai den Vorschlägen des Ausschusses anschließen wird. Die Abgeordneten im Haushaltskontrollausschuss fordern, dass die EU-Heranführungshilfen nicht zwingend eine EU-Mitgliedschaft von Beitrittskandidaten zum Ziel haben. Vielmehr sollte bei geringen Reformfortschritten auch der Ausbau der Beziehungen in Richtung privilegierte Partnerschaft gefördert werden. Die Mittel sollen außerdem auf bestimmte Projekte bezogen werden, die realisierbar und transparent sind. Angesichts der fehlenden Kontrollmöglichkeiten fordert der Ausschuss zudem, die jährlichen Finanzhilfen nicht aufzustocken, sondern auf dem Niveau von 2006 (463 Mio.) zu belassen bis die Kommission schlüssige Konzepte für die Gelder der Heranführungshilfe vorlegt.
Freitag, 19. März 2010 - 00:18 Uhr
Sonderausstellung im Gerätemuseum Bergnersreuth

WAS BIN ICH ? - Obstkorb oder Maulkorb ? Knödelschüssel oder Tabakreibe ? Getreidefass oder tragbare Toilette ? Kaum jemand versteht heute noch die Funktion und die Handhabung vieler Geräte, die für unsere Urgroßeltern noch selbstverständlich waren. Wir laden Sie mit der Ausstellung „Was bin ich ? – Heiteres Geräteraten“ ein zu einer unterhaltsamen Reise in die Vergangenheit, als Kaputtes noch repariert wurde und nicht sofort in der Mülltonne oder auf dem Wertstoffhof ein jähes Ende fand. Wegwerfen war OUT !
Vor dem Entstehen unserer heutigen Konsum- und Wegwerfgesellschaft war man bestrebt für Haus, Landwirtschaft und Hof möglichst vieles selber herzustellen. Was man nicht selber machen konnte, stellte der Handwerker ganz genau so wie man es haben wollte quasi „nach Maß“ her. Meist vermerkte man aus Freude über das Neue Gerät sogar stolz den Namen des Besitzers und das Entstehungsjahr.
Wenn gar nichts mehr ging, verwendete man einfach Teile wieder oder ließ sich eine neue Funktion einfallen. Recycling war IN ! Insbesondere in Notzeiten kannte der Einfallsreichtum keine Grenzen. Aus Teilen von Militärschrott baute man nach dem Zweiten Weltkrieg zum Beispiel Tabakschneider. Wenn die Emailmilchkanne keine Henkel und keinen Deckel mehr hatte, dann wurde eben ein Holzquirl dazu geschnitzt und ein kleines Butterfass daraus gemacht. Oder man funktionierte die Stirnblätter für Ochsengespanne zu Kinderschaukeln um. In der Ausstellung können Sie selber probieren wie hervorragend das funktioniert !
Die Ausstellung, die dazu einlädt auch mal selbst zu probieren wie viel Kraft zum Beispiel das Drehen einer Spinnhaspel erforderte gibt zudem einen hervorragenden Einblick in den Wandel der Lebens-, Arbeits-, Wohn- und Wirtschaftsgewohnheiten. Da gibt es Dinge zu entdecken, die schlichtweg überflüssig wurden: wer braucht heute noch ein Federbettenaufbewahrungsfass für den Sommer oder einen Lehmbodenstampfer für den Hof ? Anderes gibt es immer noch, der technische Fortschritt hat allerdings zu wesentlichen Veränderungen des Aussehens und der Funktionsmöglichkeiten geführt. Waschmaschinen waren früher aus Holz und man konnte damit nicht Schleudern. Dampfbügeleisen waren aus Gusseisen, wogen neun Kilos und wurden mit Holzkohle beheizt.
alle, die gerne rätseln und Dingen auf den Grund gehen, ob Groß, ob klein, und auch jene, die sich hin und wieder fragen, ob die gute alte Zeit wirklich so gut war, sollten sich WAS BIN ICH ? – Heiteres Geräteraten auf keinen Fall entgehen lassen.
Die Ausstellung ist vom 27.3. bis 26.9. 2010 im Volkskundlichen Gerätemuseum Arzberg-Bergnersreuth zu sehen.
Dienstag, 9. März 2010 - 23:30 Uhr
Google Streetview auch in Wunsiedel unterwegs
Wie Sie der Berichterstattung in der überörtlichen Presse entnehmen konnten, ist das amerikanische Unternehmen Google im März und April wieder mit speziellen Aufnahmefahrzeugen in Bayern unterwegs, um Aufnahmen für das Internetangebot "Google Street View" zu gewinnen. Die bei diesem Projekt auftretenden datenschutzrechtlichen Fragestellungen wurden in den letzten Monaten unter den Datenschutzaufsichtsbehörden ausführlich diskutiert. Auf der Grundlage des Ergebnisses der Beratungen hat der für Google zuständige Hamburgische Datenschutzbeauftragte umfangreiche Gespräche mit Google geführt. Dabei hat das Unternehmen verbindlich zugesichert, dass Widersprüche zu Personen, Kennzeichen und Gebäuden bzw. Grundstücken bereits vor der Veröffentlichung von Bildern in einer einfachen Form berücksichtigt werden mit der Folge, dass die entsprechenden Bilder vor der Veröffentlichung unkenntlich gemacht werden. Die Widersprüche sind zu richten an: Google Germany GmbH, betr.:
Street View, ABC-Straße 19, 20354 Hamburg, eMail: streetview-deutschland@google.com.
Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht hat im Internet unter
http://www.regierung.mittelfranken.bayern.de/aufg_abt/abt1/abt1dsa10aktuell1.htm nähere Informationen
zum Projekt "Google Street View" und eine Formulierungshilfe für ein Widerspruchsschreiben
veröffentlicht. Google gibt die aktuellen Aufnahmeorte im Internet unter
http://maps.google.de/help/maps/streetview/where-is-street-view.html bekannt.
Da derzeit auch das Gebiet des Landkreises Wunsiedel i. Fichtelgebirge für eine Befahrung vorgesehen ist, bitten wir, die Gemeinden und über die örtliche Presse die Bevölkerung über die Befahrungen und über die Widerspruchsmöglichkeiten zu informieren.
Mittwoch, 3. März 2010 - 00:20 Uhr
R.I.O.!- Clubtour 2010 startet in Helmbrechts

Jetzt wird wieder gerockt: Die R.I.O.!- Clubtour startet diesen Freitag, den 5. März 2010, mit dem ersten Konzert im Jugendtreff Pur in Helmbrechts. Vier junge Bands aus Oberfranken gehen im März gemeinsam auf Tour.
In diesem Jahr mit dabei: „Anachronism“ aus Hof, „The Marples“ aus Kronach, „Capote“ aus Bayreuth und „The Cute’s“ aus Bamberg. Die R.I.O.-Clubtour macht Station in insgesamt sieben Locations in ganz Oberfranken: nach dem Auftritt in Helmbrechts geht’s weiter im Live-Club in Bamberg (6.3.), im Struwwelpeter in Kronach (12.3.), im Jugendhaus in Forchheim (13.3.), im Nepomuk in Altenkunstadt (19.3.), im Irish Pub in Coburg (20.3.), Im Komm in Bayreuth (26.3.) und im Regina-Filmtheater in Pegnitz (27.3.).
Von melodiösem Heavy Metal von „Anachronism“ bis hin zu eingängigem Punkrock von „The Cute’s“, von einer Mischung aus Soul, Blues und Folk von „Capote“ bis hin zu Pop-Punk mit „The Marples“- die diesjährige Clubtour bietet wie gewohnt hochwertige handgemachte Rock- und Popmusik.Alle Teilnehmer der Clubtour haben sich bei einem regionalen Vorausscheidungsfestival gegen die Konkurrenz durchgesetzt und sich so einen Platz bei der Clubtour erspielt. Der Bezirk Oberfranken fördert mit dem Projekt R.I.O.!- Rock in Oberfranken jedes Jahr junge Nachwuchsbands aus der Region.
Die Konzerte der R.I.O.!-Clubtour beginnen um 21 Uhr (Einlass ab 20 Uhr): Einzige Ausnahme ist Forchheim, im Jugendhaus beginnt das Konzert bereits um 20 Uhr (Einlass 19 Uhr). Der Eintritt kostet jeweils 4 Euro.
Informationen zu R.I.O.! gibt es auch im Internet: www.rockinoberfranken.de.
