Montag, 5. Juli 2010 - 11:39 Uhr
Ein Sieg der Demokratrie
Der Volksentscheid war ein klarer Sieg der Demokratie in Bayern. Der Bürger konnte es selbst in die Hand nehmen ein Gesetz direkt mitzugestalten. Dafür gibt es den Volksentscheid und das ist gut so. Im Gegenteil, oft würde man sich wünschen, das es mehr solche Entscheide geben würde. Sehr traurig ist es allerdings, dass jetzt die FDP und einige andere Politiker diesen Volksentscheid kritisieren. Vor allem bei der FDP hat man den Eindruck, dass sie am liebsten alles Rückgängig machen würde - also keine wirkliche Demokratie, sondern lieber wieder alles von oben aufdiktiert. Einige andere Politiker, wie ein Herr Brehm (CSU) aus Nürnberg sprechen sogar von einem Verlust der Freiheit. Da fragt man sich schon, ob der wirklich noch richtig denkt oder schon jehnseits von Gut und Böse ist. Der Bürger hat doch gerade mit diesem Volksentscheid wieder ein Stück Freiheit hinzugewonnen. Die Freiheit ein Gesetz selbst mit zu entscheiden ist es, was hinzugewonnen wurde. Die Raucher haben dadurch doch keine Freiheit verloren, denn sie können ja immer noch rauchen, jederzeit, so viel sie wollen - nur eben nicht mehr, wenn Nichtraucher darunter leiden würden. Nichtraucher hingegen haben jetzt die Freiheit gewonnen, in wirklich jede Kneipe wieder hineinzugehen, ohne beeinträchtigt zu werden. Eigentlich eine win-win Situation für alle, aber das sehen viele leider erst in einigen Jahren...
Michael Jahreis Weißenstadt
Donnerstag, 11. Februar 2010 - 13:32 Uhr
Rammstein in Chemnitz - Anstrengend aber geil

Ich konnte auch in diesem Jahr meine Konzertreihe fortsetzen. Nach Metallica und ACDC jetzt Rammstein. Wettertechnisch fing das Ganze schon mal nicht so gut an - Schnee auf der Autobahn, nervige Autofahrer, 150 km nach Chemnitz mit max. 80 km/h. Dann noch schlimmer, an der Arena Chemnitz gerade mal 2 Eingänge für 10000 Leute offen! Langes Anstehen bei Schneefall und Minus 8 Grad. Das schlechteste Eingangskonzept, das ich je erlebt habe. Dann endlich in der Halle. Hier das endlich mal was Gutes, relativ weit vorne noch Plätze frei. Dann heist es warten... Pünktlich startet die Vorband - Combichrist - eine Formation aus Norwegen. Harte Rythmen von zwei Schlagzeugern, mit Elektromusik vom Keyboard und ein grölender Sänger. Eine passende Vorband für Rammstein. Allerdings ist mir der Sound zu eintönig und die halbe Stunde Auftritt ist dann auch genug. Dann eine halbe Stunde Umbau. Inzwischen wird es eng, da sich viele noch hier direkt vor der Bühne hereindrängen wollen. Und dann geht es los... Plötzlich schlagen sich die Gitarristen den Weg durch eine Wand frei, Sänger Lindemann schweißt sich durch eine Metalltür und die ersten harten Klänge des typischen Rammsteinsounds ertönen. Ab diesem Moment startet Rammstein im wahrsten Sinne des Wortes ein Feuerwerk. Mehrere Bühnenebenen erwachen nach und nach zum Leben und bringen immer wieder neue Lichtkonzepte zum Vorschein. Dazwischen kracht und brennt es immer wieder aufs neue. Die Menge tobt vom ersten Augenblick an. Vor allem die Songs der neuen Scheibe, inkl. dem indizierten Lied "Ich tu dir weh", werden gespielt. Aber auch dazwischen immer wieder mal ein alter Song. Der Sound ist leider etwas breiig und schlecht abgemischt. Die Licht- und Bühnenshow dafür weltklasse. Immer wieder wird man überrascht, wo überall Pyroeffekte versteckt sind und ständig schießen Flammen von oben und unten heraus. Bei "Pussy" wird man vom Sänger dann noch mit einer großen Schaumkanone beschossen - der Nachteil, wenn man vorne stehen will. Teern und Federn scheint der Sinn zu sein, denn kurz darauf fallen Schnippsel vom Himmel. 2 Mal lassen sich Rammstein nach ca. 80 Minuten Vorlauf zur Zugabe bitten. Mit Engel und einem Lindemann mit riesigen, feuerspuckenden Engelsflügeln endet dann ein bombastisches Konzert. Wir verlassen das Konzert über den Backstageausgang und kommen so relativ schnell vor den Massen weg. Allerdings auf der Autobahn verlässt uns das Glück. Viel Schnee und Glätte machen die Heimfahrt zur Geduldsprobe. Fazit: jederzeit wieder ein Rammsteinkonzert, allerdings überlegt man sich Chemnitz schon. Das Gesamtkonzept dort war in keiner Weise durchdacht oder Besucherfreundlich.
Michael Jahreis Weißenstadt
Montag, 8. Februar 2010 - 17:57 Uhr
Grundlos zusammengeschlagen
Wieder einmal wird ein Mensch in Marktredwitz grundlos zusammen geschlagen. Ich bin entsetzt über die immer größer werdende Brutalität unserer Jugend, die grundlos auf Menschen einschlägt, so das sie zu Tode kommen oder schwerwiegende Verletzungen davon tragen. Nachzuvollziehen ist das nicht.
Astrid Kluge Röslau
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