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Regionales

Samstag, 4. Februar 2012 - 23:25 Uhr
Platz in Selb zu Ehren des Vishay-Firmengründers umbenannt

Freitag wurde in einem kleinen Festakt vor dem Gebäude der Vishay Europe Sales GmbH in Selb zu Ehren des verstorbenen Firmengründers Dr. Felix Zandman ein Teil der Geheimrat-Rosenthal-Str. in Dr. Felix Zandman Platz umbenannt. Am Gebäude des Firmensitzes wurde eine Gedenktafel von Frau Ruta Zandman und Ihrem Sohn Marc Zandman Vorstandsvorsitzender der Vishay enthüllt, die eigens zu diesem Jubiläum und Festakt aus den USA angereist waren. Diese Ehre ist Dr. Gerald Paul Präsident der Firma Vishay und der Stadt Selb zu verdanken. Dr. Felix Zandman ist trotz der grausamen Taten im 2. Weltkrieg, die ihm durch den Nationalsozialismus angetan wurden, ein Mensch geblieben, der Menschen, egal welcher Nation und Religion, geachtet, gefördert und gefordert hat. Das zeigt auch sein „JA“ zu seinem Firmensitz in Deutschland. Vishay wurde vor 50 Jahren in den USA und vor 25 Jahren hier in Selb gegründet. Das bedeutet Vishay feiert in Selb und in den USA in diesem Jahr ein Doppeljubiläum. Das Unternehmen mit seinen weltweit 21.000 Mitarbeitern, davon allein 700 in Selb stellt unter anderem Halbleiter, Dioden und Resistoren um nur ein paar wenige zu nennen her. Bis zu seinem Tod am 04. Juni 2011 war und ich behaupte ist Dr. Felix Zandman der Stadt Selb und seinen Mitarbeitern eng verbunden. Dr. Gerald Paul bestätigte heute nochmal, dass die Firma Vishay auch weiterhin ein Bestandteil der Industrie in Selb/Oberfranken bleiben wird und den Wünschen und Visionen von Dr. Zandman weiterhin folgen wird. Das freute natürlich die zahlreichen Mitarbeiter die ebenfalls an diesem Festakt teilgenommen haben.
Ab heute 03.02.2012 bis 29.02.2012 findet zudem eine Ausstellung im Rosenthal Theater in Selb statt, in der anschauliche dargestellt wird, wie das Unternehmen sich entwickelt hat und was Vishay weltweit produziert und wofür, denn wir alle benutzen die Produkte. Geöffnet ist die Ausstellung immer Montag bis Freitag von 14:00 bis 17:00 Uhr; Samstag und Sonntag von 13:00 bis 16:00 Uhr und Schulklassen nach Vereinbarung. Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter www.vishay.com alles Weitere finden.

Samstag, 4. Februar 2012 - 23:23 Uhr
CSU-Kreisverband setzt auf Martin Schöffel

Arzberg. Der CSU-Kreisverband Wunsiedel setzt auch im nächsten Bayerischen Landtag auf Martin Schöffel. Der Kreisvorstand stellte sich bei seiner Sitzung am Samstag in Arzberg einstimmig hinter den Parlamentarier, der den bisherigen Wahlkreis Wunsiedel seit 2008 im Landtag vertritt. Ein weiteres Thema des CSU-Kreisvorstandes und der Ortsvorsitzenden der Partei im Landkreis war das Ziel der Staatsregierung, den Freistaat Bayern bis 2030 schuldenfrei zu haben.
CSU-Kreisvorsitzender Wolfgang Kreil erklärte nach der Sitzung: „Wir stehen hinter unserem Abgeordneten Martin Schöffel, der seit 2008 eine hervorragende Arbeit im Landtag und für unseren Stimmkreis macht.“ Martin Schöffel steht für eine Fortsetzung dieser Arbeit bereit, wenn die Delegierten der CSU ihn für eine neue Kandidatur nominieren.“ Und weiter: „ Wir wollen , dass er seine gute Arbeit für uns weitermacht. Martin Schöffel hat auch beste Verbindungen in ganz Oberfranken. Er versteht die Menschen in allen Teilen des Regierungsbezirkes und kann sie auch vertreten. Schöffel ist derzeit jüngster Abgeordneter, hat aber schon viel politische Erfahrung im Landtag und darüber hinaus. Er verbindet großes Engagement mit der Möglichkeit, noch lange für unseren Wahlkreis und die Region im Landtag tätig zu sein“, so der CSU-Kreisvorsitzende Kreil. Für Schöffel spreche auch seine Herkunft aus der Mitte der Bevölkerung. „Er kennt und teilt die Sorgen der kleinen Leute“, so Kreil.
Die CSU-Spitze im Landkreis beschäftigte sich außerdem mit dem Ziel der Bayerischen Staatsregierung und von Ministerpräsident Seehofer, in Bayern bis 2030 die Staatsverschuldung zu tilgen. Landtagsabgeordneter Schöffel machte deutlich: „Das ist ein wichtiges und ehrgeiziges Ziel. Es ist ein Zeichen für nachhaltige und solide Finanzpolitik, ein krasses Gegenbeispiel zur Politik vieler Staaten auf EU-Ebene wie etwa Griechenland.“ Einigkeit herrschte im CSU-Kreisvorstand darüber, dass dieses Ziel nicht zu Lasten der Kommunen umgesetzt werden dürfe.
Martin Schöffel machte deutlich: „Die Kommunalfinanzen an sich sind in Bayern kein Problem. Auch in Oberfranken gibt es viele Kommunen, die bereits ausgeglichene Haushalte ohne Neuverschuldung vorlegen. Wir brauchen speziell für unsere Region angesichts der finanziellen Lage unserer Kommunen eine besondere Berücksichtigung. Die Staatsregierung bleibt aufgefordert, der unterschiedlichen Situation in Bayern Rechnung zu tragen. Das geht über direkte Bedarfszuweisungen“, so der CSU-Abgeordnete. Bei einer Tagung mit Finanzminister Markus Söder (CSU) sollen die finanziellen Probleme der Kommunen vor Ort besprochen werden.
Kritik gab es am SPD-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl, den Münchner Oberbürgermeister Ude. Landtagsabgeordneter Schöffel sagte: „Die SPD und Ude machen Wahlkampf und Propaganda. Die CSU macht Zukunftspolitik für Bayern. Die CSU wird in diesem Jahr routiniert und professionell weiterarbeiten und sich vom Getöse der Opposition nicht beeindrucken lassen.“ Vor der Wahl Udes wurde einhellig gewarnt: „Es wäre fatal, wenn jemand Ministerpräsident würde und damit für das ganze Land zuständig sein soll, der bisher nur die Großstadtpolitik kennt und die Regierungsbezirke verwechselt“, so Martin Schöffel.

Freitag, 3. Februar 2012 - 10:05 Uhr
Doppeljubiläum beim Weltmarktführer: Vishay mit Mut zum Erfolg

3.2. – Zuletzt einen erwirtschafteten Jahresumsatz von 2,6 Milliarden US-Dollar. Rund 21.000 Mitarbeiter weltweit, über 2.000 in Deutschland, davon über 700 am Standort in Selb. Das sind die aktuellen Zahlen eines Weltunternehmens. Dessen Namen: VISHAY! Vor 50 Jahren wurde die Firma von Dr. Felix Zandman in den USA gegründet. Vor 25 Jahren wurde durch die Vishay die Selber Firma Draloric nicht nur übernommen, sondern fungiert zugleich als Europazentrale des Konzerns.
Das Doppeljubiläum der Vishay wurde nun gebührend gefeiert. Und das in Selb, was Dr. Otto Max Schäfer als Vertreter der IHK bei der Feier im Foyer des Rosenthal-Theaters als unglaublich bezeichnete, aber auch die Bedeutung des Standortes unterstreicht. Unter den vielen Ehrengästen konnte Werner Gebhardt, Verwaltungspräsident von Vishay Europa, auch die extra aus den USA angereisten Ruta und Marc Zandman, Witwe und der Sohn des im vergangenen Juni verstorbenen Firmengründers, begrüßen. Vishay-Vorstandsvorsitzender Dr Gerald Paul war stolz über deren Anwesenheit und ging in kurzen Worten auf die Entwicklung des Unternehmens und da vor allem auf den Mut Zandmans ein. Als jüdischer Junge habe der 1928 in Polen geborene den Holocaust überlebt, ehe er Verfahren für Spannungstests und mit der Entwicklung von elektronischen Bauteilen Anerkennung und Erfolg erlangte. Viel Willensstärke und vor allem Mut habe Dr. Felix Zandman zudem gezeigt, um 1962 sein Unternehmen zu gründen. Über all die Jahre wurde Vishay zum Weltmarktführer. „Es ist sein Verdienst, dass wir hier stehen dürfen. Es ist sein Jahr, es ist sein Tag“, so Dr. Paul, der versprach, Vishay auch in Zukunft mit der Begeisterung Zandmans als ein ehrgeiziges, zielorientiertes Unternehmen weiterzuführen.
Thomas Engel von der Regierung Oberfrankens bekannte seine Freude über das Firmenjubiläum. Er dankte dabei für das langjährige Engagement in der Region und der Treue der Geschäftsleitung zum Standort. „Vishay hat fleißige und kreative Mitarbeiter und ich hoffe, dass es auch in Zukunft Vishay weiter gute Arbeitsplätze mit Perspektive und Ausbildungsplätze anbieten kann“, hofft Engel. Dem konnte sich Landrat Dr. Karl Döhler anschließen. „Qualifizierte Mitarbeiter, ein soziales Management und Mut zu erkennen, was der Markt braucht, das macht den Erfolg aus“, gratulierte er und gab zugleich sein Wort, als Landkreis jederzeit unterstützend zur Seite zu stehen.
Oberbürgermeister Wolfgang Kreil betonte ebenso die enorme Wichtigkeit Vishay für Selb. Er betrachtete in seiner Rede aber noch eine ganz andere Seite. Bei seinem ersten Aufeinandertreffen mit dem Firmengründer bei einer Messe habe ihn Dr. Felix Zandman nach dem Judentum in Selb gefragt. Das Versprechen, in dieser Thematik nachzuforschen, habe man einhalten können. Vier Opfer durch den Holocaust habe es von insgesamt rund 20 Juden in Selb gegeben. Ein Andenken konnte man durch die Aktion „Stolpersteine“ im Vorjahr schaffen (selb-live.de berichtete). „Mit Sicherheit wäre Felix Zandman sehr erfreut darüber gewesen, hätte er erfahren, dass sich vor allem Schüler dafür eingesetzt und interessiert haben“, meinte Kreil.
Auch Marc Zandman dankte in einer kurze Rede über die Gastfreundlichkeit in Selb. Er selbst sei schon oft hier gewesen und fühle sich daher heimisch. Selbstverständlich sei es dazu, weiter am Erfolg der Firma zu arbeiten und dankte schließlich allen Beteiligten und Mitarbeitern.
Nachdem sich Ruta und Marx Zandman im „Goldenen Buch“ der Stadt eingetragen hatten, durften die Gäste noch den Film „endsieg“, der das Leben Zandmans dokumentiert, ansehen, ehe die Ausstellung über Vishay, die auch in den nächsten Wochen der Öffentlichkeit zugänglich ist, offiziell eröffnet wurde.
Abgerundet wurde die Veranstaltung durch musikalische Einlagen des Zamirchors. Dieser agiert unter dem Aspekt der Völkerverständigung und sieht seine Aufgabe in der Intensivierung der Beziehungen zwischen Deutschen und Israelis sowie Juden und Christen durch die Umsetzung gemeinschaftlicher musikalischer Projekte.

Selb-live.de – Michael Sporer

Freitag, 3. Februar 2012 - 10:03 Uhr
Werbegemeinschaft Fichtelgebirge und Steinwald zu Gast beim Dresdner-Reisemarkt

Unter dem Motto „die Welt zu Gast in Dresden“ lockte vom 27. bis 29. Januar 2012 wieder der Dresdner Reisemarkt zahlreiche Urlaubshungrige auf das Messegelände. Bereits zum 18. Mal gastierte der Reisemarkt mit über 546 Ausstellern aus mehr als 33 Ländern in Dresden: Vom Strandurlaub über Wellnessangebote bis hin zum Erlebnistrip war für jeden Fernwehgeplagten etwas dabei.
Bei frostigen Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt machte die Planung für mehr als 27.000 Besucher gleich doppelt so viel Spaß. So konnte so mancher dem trüben und eisigen Grau entfliehen und sich mit schönen Bildern in Hochglanzprospekten und Werbefilmen für den nächsten Kurz- oder auch Jahresurlaub inspirieren lassen.
Die unterhaltsame Showbühne wurde von MDR 1 RADIO SACHSEN moderiert und präsentierte Stars wie Patrick Lindner und sehenswerte Musik-, Tanz-, Folklore- oder auch Sportvorführungen. Aber auch eindrucksvolle Tauchshows, das Urlaubskino und eine große Tombola lockten rüstigen Senioren und Familien mit Kindern auf die über 20.000 qm große Ausstellungsfläche.
Inmitten der Halle 1 – „Deutschland und die Alpenländer“ – war die Werbegemeinschaft Fichtelgebirge (Bad Alexandersbad, Bad Berneck, Marktredwitz, Selb, Tröstau, Weißenstadt, Wunsiedel, die Erlebnisregion Ochsenkopf mit Bischofsgrün, Fichtelberg, Mehlmeisel und Warmensteinach) vertreten durch Regina Rabenstein aus Warmensteinach und Melanie Wehner-Engel aus Wunsiedel. Für die Steinwald-Allianz (Brand, Ebnath, Erbendorf, Falkenberg, Friedenfels, Fuchsmühl, Kemnath, Krummenaab, Neusorg, Pullenreuth, Reuth, Waldershof und Wiesau) warb Konrad König aus Neusorg.

Der vergünstigte Eintritt am „Rentner-Freitag“ sorgte wieder für einen enormen Ansturm am Messestand der Werbegemeinschaft. So fanden insbesondere der Gesamtkatalog 2012 „Zauberhafte Ferien im Fichtelgebirge“, aber auch die Imagebroschüren der einzelnen Orte im Fichtelgebirge und Steinwald mit den vielen Themenbroschüren rund ums Wandern und Radeln einen regen Zuspruch. Als besondere Informationsmaterialien erwiesen sich auch wieder die Panorama- und Freizeitkarten sowie die neue Campingbroschüre mit Wohnmobilstellplätzen, Jugendherbergen und Zeltplätzen.
An den Wochenendtagen waren es dagegen eher Familien mit Kindern und Engelkindern die sich für die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten im Fichtelgebirge und Steinwald interessierten. Großer Beliebtheit erfreuten sich dabei die gut ausgebauten Familien-Radtouren im Naturpark Steinwald, die Luisenburg in Wunsiedel und die Wintersportangebote rund um den Ochsenkopf.

Freitag, 3. Februar 2012 - 10:01 Uhr
Schülerwettbewerb gegen Rechtsextremismus

Die Bundestagsabgeordnete Anette Kramme (SPD) ermuntert die Jugendlichen im Wahlkreis Bayreuth, sich am „Schülerwettbewerb gegen Rechtsextremismus“ des Bundesjustizministeriums zu beteiligen.

Was können Schülerinnen und Schüler in ihrem Freundeskreis, an der Schule oder in ihrer Ortschaft gegen Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und Diskriminierung unternehmen? Welche Möglichkeiten gibt es im Internet, sich gegen Rechtsextremismus stark zu machen? Um Antworten auf solche Fragen zu finden, hat das Bundesjustizministerium nun den „Schülerwettbewerb gegen Rechtsextremismus“ ins Leben gerufen. Ausgezeichnet werden die besten Ideen, Konzepte und Aktionen gegen Rechtsextremismus. Anette Kramme hofft, dass sich auch viele Jugendliche aus dem Bayreuther Raum an dem Wettbewerb beteiligen.

„Nichts fürchten Nazis mehr als das freie Wort, als die kritische Diskussion und das selbstständige Denken“, so die Parlamentarierin. „Die Schülerinnen und Schüler sollen darin bestärkt werden, sich gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und für Freiheit und Toleranz einzusetzen.“

Mitmachen können alle Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren - entweder einzeln oder als Gruppe/Schulklasse. Ausgezeichnet werden die besten Ideen, Konzepte und Aktionen gegen Rechtsextremismus. Bewertet werden die Idee und die Umsetzung. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Als Wettbewerbsbeitrag kann ein Video oder eine Webseite gestaltet, eine Fotoreportage oder eine künstlerisch- kreative Arbeit erstellt oder ein interessanter Text oder ein Aufsatz geschrieben werden. Die Schülerinnen und Schüler können attraktive Preise gewinnen, z.B. Gruppen- oder Klassenreisen nach Brüssel, München oder Berlin.

Die Preise werden in zwei Kategorien vergeben.

Preise für Gruppen- oder Klassenarbeiten:
1. Preis: Gruppen- oder Klassenreise nach Brüssel
2. Preis: Gruppen- oder Klassenreise nach Berlin oder München
3. Preis: 500 € für die Gruppen- oder Klassenkasse

Preise für Einzeleinsendungen:
1. Preis: MacBook Air
2. Preis: iPad
3. Preis: iPod

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser- Schnarrenberger wird die Preisträger auswählen und auf einer Veranstaltung in der ersten Hälfte 2012 öffentlich auszeichnen. Einsendeschluss ist der 30. April 2012.

Teilnahmebedingungen und Hintergründe zum Wettbewerb finden sich unter www.gerechtesache. de/wettbewerb oder auf www.facebook.com/gerechtesache

Dienstag, 20. Dezember 2011 - 10:38 Uhr
„Mehr Geld aus dem kommunalen Finanzausgleich für die Gemeinden im Landkreis Wunsiedel – Schlüsselzuweisungen 2012 deutlich angestiegen!“

Wunsiedel/ München. „Der Freistaat lässt die Kommunen von der guten Haushaltslage im Land profitieren“, so Martin Schöffel. Die staatlichen Zuweisungen an die Kommunen steigen in diesem Jahr deutlich an. Das hilft vor allem finanzschwachen Kommunen. „Auch wir profitieren von den Zuwächsen“, so Landtagsabgeordneter Martin Schöffel. „Im kommenden Jahr fließen rund 33,5 Mio. Euro staatliche Schlüsselzuweisungen insgesamt in den Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge. Davon erhält der Landkreis rund 11,6 Mio. Euro und die kreisangehörigen Gemeinden zusammen 21,8 Mio. Euro.“ Das teilte heute Martin Schöffel in Wunsiedel Landrat Dr. Döhler und den Bürgermeistern der kreisangehörigen Gemeinden im Stimmkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge mit.
Freistaat und Kommunale Spitzenverbände haben sich in diesem Jahr auf einen verbesserten Demographischen Faktor bei der Berechnung der Schlüsselzuweisungen geeinigt. Danach werden die Kommunen mit Bevölkerungsverlusten in den letzten zehn Jahren besser gestellt bzw. halten höhere Schlüsselzuweisungen.
„Im letzten Jahr wurden Verbesserungen beim Kommunalen Finanzausgleich in Aussicht gestellt, und diese wurden auch erreicht“, so Martin Schöffel. „Ich setze mich auch weiter dafür ein, dass besonders vom Strukturwandel betroffene Kommunen noch weitere Verbesserungen erhalten, zum Beispiel im Bereich der Bedarfszuweisungen. Hierzu finden gleich zu Beginn des Neuen Jahres Verhandlungen statt“, so Schöffel
Schlüsselzuweisungen haben die Aufgabe, die Finanzkraft der Kommunen zu stärken und Unterschiede in der Steuerkraft der Kommunen abzumildern. Die Schlüsselzuweisungen an finanzschwache Kommunen sind daher stets höher als diejenigen für finanzstarke Kommunen vergleichbarer Größe und Aufgabenbelastung. Besonders steuerstarke Kommunen erhalten keine Schlüsselzuweisungen. Für die Empfänger Gemeinden, Städte und Landkreise gehören die Schlüsselzuweisungen zu den freien Deckungsmitteln, über die sie selbständig und ohne staatliche Einflussnahme verfügen können. Brechnungsgrundlage für die Schlüsselzuweisungen 2012 ist das Steueraufkommen der einzelnen Gemeinde im Jahr 2010.
Eine weitere Geldquelle für die Kommunen ist auch die sogenannte Mindestinvestitionspauschale, die der Freistaat an die Kommunen gibt. Durch eine deutliche Anhebung der Mindestsumme profitieren vor allem kleine Kommunen im nächsten Jahr von dieser Erhöhung. Insgesamt sind die Mittel für die kommunalen Investitionspauschalen von 173 Mio. auf 255 Mio. EUR erhöht worden. Die Höhe der Pauschalen wird den Kommunen im Januar mitgeteilt.
Die genauen Summen der Schlüsselzuweisungen je Gemeinde entnehmen Sie bitte den beigefügten Tabellen.

Dienstag, 20. Dezember 2011 - 10:34 Uhr
Verkehrsstaatssekretär Scheuer und Finanzstaatssekretär Koschyk treffen Vertreter der Bürgerinitiative Gefrees und Umgebung gegen eine Fichtelgebirgsautobahn

In sehr sachlicher und fairer Atmosphäre verlief ein Gespräch der Bürgerinitiative Gefrees und Umgebung gegen eine Fichtelgebirgsautobahn in Berlin im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Gemeinsam mit Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk MdB und Verkehrsstaatssekretär Dr. Andreas Scheuer MdB diskutierten der Gefreeser Bürgermeister Harald Schlegel, Oliver Dietel, Gert Hartmann und Nanne Wienands über die Pläne zum Ausbau der B303. Per Videokonferenz waren der Referatsleiter der Abteilung "Gebietsaufgaben für Bayern und Hessen", Herr Rühmkorf und dessen Stellvertreterin, Frau Schäfer aus Bonn der Gesprächsrunde zugeschaltet.
Ziel der Bürgerinitiative ist es, die Bauabsichten zu stoppen und eine Herausnahme der Pläne für einen Ausbau der B303 aus dem Bundesverkehrswegeplan zu erreichen. Die Hoffnungen der Bürgerinitiative stützen sich dabei auf die sich beständig reduzierenden Verkehrszahlen auf der B303. Weniger als 5000 Fahrzeuge befahren diese Bundesstraße derzeit bei Schirnding; auch im weiteren Verlauf durch den Landkreis Wunsiedel und Bayreuth werden es nur regional sehr begrenzt mehr. Ganz allgemein gilt für die Behörden der Grundsatz, dass vierspurige Straßen erst ab einem Verkehrsaufkommen von weit über 15.000 Fahrzeugen täglich gebaut werden. Der Kosten-Nutzen-Faktor wäre aufgrund der vorliegenden Zahlen für einen Aus- oder Neubau der B303 denkbar schlecht; dies wurde auch von den Fachleuten des Bundesministeriums bestätigt. Bürgermeister Harald Schlegel wies auf die durchaus auch negativen strukturpolitischen Auswirkungen auf die Städte und Gemeinden hin, die durch den Ausbau betroffen seien.
Die Ergebnisse der Umweltverträglichkeitsstudie, die inzwischen weitgehend abgeschlossen ist, werden in die Bewertung der Gesamtmaßnahme einfließen. So wurde eine diesbezügliche Nachfrage von Oliver Dietel beantwortet. Alle am Gespräch Beteiligten verwiesen in diesem Zusammenhang auf das hohe Konfliktpotenzial und die Raumwiderstände im Sinne des Umweltschutzgedankens im Fichtelgebirge.
Finanzstaatssekretär Koschyk griff nicht nur die besondere Situation der Lage von Gefrees auf, sondern auch die verkehrspolitische Situation von Bad Berneck. Er gab zu bedenken, dass man auch durch kleinräumige bauliche Maßnahmen Verbesserungen erreichen könnte. Hier käme es im wesentlichen auf neue Projektvorschläge der Bayerischen Staatsregierung an, bei der er gern bereit sei, seinen Einfluss geltend zu machen. Im Hinblick auf eine Neutrassierung der B 303 verwies Finanzstaatssekretär Koschyk auf ein gemeinsames Gespräch mit Bundesminister Dr. Hans Peter Friedrich MdB, Landrat Hermann Hübner (Bayreuth), Landrat Dr. Karl Döhler (Wunsiedel), den Landtagsabgeordneten Gudrun Brendel-Fischer MdL und Martin Schöffel MdL, Ministerialdirigent Karl Wiebel (Oberste Baubehörde), Kurt Schnabel (Leiter des Staatlichen Bauamts Bayreuth) und dem Bayerischen Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann am 12. September 2011. Dabei bestand Einigkeit, dass allenfalls ein bestandsorientierter Ausbau der bestehenden B 303 erfolgen soll.
Ebenfalls wurde das Für und Wider einer Verlegung des Transitschwerlastverkehrs auf die vorhandenen Autobahnen erörtert. Verkehrsstaatssekretär Dr. Scheuer verwies darauf, dass die Bundesebene diesbezüglich kein Weisungsrecht habe und eine Verlegung des Transitschwerlastverkehrs in den Kompetenzbereich der Länder falle.
Gegenwärtig konzipiert das Bundesverkehrsministerium eine Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplan, der für die Jahre 2015/16 geplant ist. Verkehrsstaatssekretär Dr. Scheuer, Finanzstaatssekretär Koschyk und die Vertreter der Bürgerinitiative zeigten sich überzeugt, dass eine gemeinsame Lösung im Interesse aller Beteiligter gefunden werden wird.

Dienstag, 20. Dezember 2011 - 10:30 Uhr
Lagerfeuer statt Adventskranz

Rehau. Von vorweihnachtlicher Besinnlichkeit keine Spur: Am vierten Adventswochenende werden zwölf angehende Umwelt- und Erlebnispädagogen tief im Wald bei Rehau kampieren, ohne Handy, Notebook oder Navigationsgerät. Trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt werden sie im Biwaksack in freier Natur schlafen. „Sie sollen an die Grenzen ihrer bisherigen Erfahrungen gelangen, Natur pur erleben“, erläutert Stephan Eisel, Lehrtrainer für Umwelt- und Erlebnispädagogik aus Hof. „Klettern und Hochseilgarten“ stünden für diesen Samstag und Sonntag auf dem Programm. Und statt eines Adventskranzes werde es am Abend ein Lagerfeuer geben.
Die Weiterbildung, die von der Sozialakademie Haus Silberbach des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) angeboten wird, hat schon im Oktober 2011 begonnen. Die Teilnehmer des bereits dritten Kurses sind Sozialpädagogen oder Erzieher von Beruf und kommen aus ganz Deutschland. Ziel ist es, sie für die Durchführung von erlebnispädagogischen Maßnahmen speziell mit verhaltensauffälligen Jugendlichen zu qualifizieren.
Dazu tragen nicht zuletzt Eisels Trainerkollegen bei, die im Pädagogisch-Therapeutischen Zentrum Franken bei Weißenstadt tagtäglich mit straffälligen Jugendlichen arbeiten. Im Kurs geben sie ihre Erfahrungen an die Teilnehmer weiter. „Schließlich sollen die künftigen Erlebnispädagogen nicht nur Spielelemente erlernen“, erklärt Eisel. Es komme vielmehr darauf an, ihre Aufmerksamkeit zu schärfen und sie noch wacher werden zu lassen für das, was um sie herum passiert. Dies führe bei den Pädagogen letztendlich zu einer Verhaltensänderung gegenüber den ihnen anvertrauten schwierigen Jugendlichen.
Zehn Module, das sind insgesamt 300 Stunden, umfasst die Weiterbildung zum Umwelt- und Erlebnispädagogen. Dazu gehören Wildwasserfahrten ebenso wie das Trainieren von Wahrnehmung, Kommunikation und Reflexion sowie das so genannte City-Bound, also das Erleben einer Großstadt auf nicht alltägliche Weise und aus ungewöhnlichen Perspektiven. Zudem müssen die Teilnehmer eine Hausarbeit anfertigen und eine zweistündige erlebnispädagogische Maßnahme leiten. Im Juli 2012 erhalten sie ihr Zertifikat. Unvergessen bleiben wird bei ihnen sicher auch der vierte Advent tief im Wald im Fichtelgebirge bei Rehau.

Dienstag, 20. Dezember 2011 - 10:27 Uhr
Schülerzeitungsredakteure des Otto-Hahn-Gymnasiums Marktredwitz zu Gast im Bayerischen Landtag

Marktredwitz/München: „Mitreden und Meinung bilden“ war das Motto eines Informationsnachmittags der CSU-Landtagsfraktion für Schülerzeitungsredakteure aus ganz Bayern. Mehr als 100 junge Zeitungsmacher informierten sich im Bayerischen Landtag über die Arbeit von Landtagsjournalisten und die Pressearbeit von Politikern. Auch vom Otto-Hahn-Gymnasium Marktredwitz nahmen auf Einladung von Landtagsabgeordneten Martin Schöffel vier Redakteurinnen der Schülerzeitung „Hahnentritt“ teil. Begleitet wurden sie von ihrem Betreuungslehrer Claus Dotzler.
Ein Fernsehjournalist gab zur Eröffnung einen Einblick in die tägliche Arbeit eines Landtagskorrespondenten, ein Pressesprecher der Fraktion erläuterte, wie er die Landtagsabgeordneten dabei unterstützt, der Bevölkerung politische Inhalte zu vermitteln. Martin Schöffel und weitere Abgeordnete sprachen mit den Nachwuchsjournalisten über deren Arbeit für die Schülerzeitung und diskutierten auch über aktuelle politische Themen aus den Bereichen Bildung, Energiepolitik und Verbrechensbekämpfung. „Die Pressesprecher konnten den Schülerzeitungsredakteuren einige Tipps für deren Pressearbeit an den Schulen geben. Die Jugendlichen waren sehr interessiert an der politischen Arbeit! Deshalb gilt heute mein Dank den Schülerzeitungsredakteuren, die sich schon in jungen Jahren in vorbildlicher Weise engagieren“, so Schöffel. Er stand auch für persönliche Fragen zur Verfügung und hinterließ bei den Schülerinnen nachhaltig Eindruck. Ihr Fazit nach diesem Tag in München: „Wir hätten nicht gedacht, dass ein Landtagsmandat ein so großes Aufgabengebiet umfasst. Politik wird zwar in München gemacht, aber im Land erklärt – mit viel Zeitaufwand!“
Initiiert wurde der Informationsnachmittag von der Jungen Gruppe der CSU-Landtagsfraktion, den Abgeordneten unter 40 Jahren. „Wir wollten wissen, was die Jugendlichen bewegt, insofern war der Nachmittag auch für uns sehr informativ und lehrreich“, erklärte Schöffel.

Montag, 28. November 2011 - 23:32 Uhr
Michael von Hohenberg unter den Top 100 in Deutschland

Regisseur Michael von Hohenberg aus Weißenstadt wurde zum zweiten Mal in einen herausragenden Kreis gewählt.
Der "Dialog der Generationen - strategische Impulse für die Zukunft Deutschlands" fand 2009 zum ersten Mal in Berlin statt. Der Gedanke, der hinter dieser einzigartigen Veranstaltung steckt, ist die 100 innovativsten Nachwuchsführungskräfte Deutschlands aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und führende Persönlichkeiten aus diesen Bereichen zusammenzubringen und aktuelle Fragen und Probleme des Landes zu diskutieren. Die Zukunft Deutschlands soll generationenübergreifend gestaltet, die Ergebnisse in den jeweiligen Regionen eingebracht werden. Eingeladen werden Menschen, die sich in Ihrem Fachbereich auf besondere Weise hervorgetan haben. Initiatoren sind u.a. Bundes-Staatssekretär Dr. Andreas Scheuer und Paul Jörg Feldhoff, Ehrenvorsitzender Juniorenkreis Wirtschaftsrat Deutschland.
Im letzten Jahr wurde Michael von Hohenberg zum ersten Mal unter die Top 100 gewählt. Seine Ideen und Beiträge fanden regen Anklang, so dass er auch in diesem Jahr wieder nach Berlin eingeladen wurde. Aus Bayern waren lediglich 5 Personen darunter. Als Impulsgeber und Referenten waren unter anderem Prof. Dr. Peter-André Alt, Präsident der freien Universität Berlin, Heino von Meyer, Leiter des OECD Berlin Centre, John C. Kornblum, ehemaliger Amerikanischer Botschafter und Bernhard Witthaut, Bundesvorsitzender Gewerkschaft der Polizei.
In Workshops und Diskussionrunden wurde in diesem Jahr vor allem auf die Themen Nachhaltigkeit und Werteerhaltung, sowie Trends der Zukunft in der Bildung und dem Arbeitsmarkt Wert gelegt.
Erfreut zeigte sich von Hohenberg über eine Nachricht aus Berlin, dass er in Zukunft zum festen Kern der Veranstaltung gehören soll, der Vorschläge für die jeweiligen neuen Teilnehmer macht und diese dort einführt. Damit ist unsere Region dort auch in Zukunft gut vertreten.

Auf dem Bild Michael von Hohenberg mit Botschafter Kornblum

Samstag, 19. November 2011 - 16:10 Uhr
Imagefilm des Nördlichen Fichtelgebirges wurde präsentiert

Der langerwartete Imagefilm des Nördlichen Fichtelgebirges "Das Geheimnis des perfekten Regionalmarketings" wurde im Kurzentrum Weißenstadt der Öffentlichkeit vorgestellt. Der 10 minütige Film, produziert von der White-Lake-City Filmproduktion, zeigt in Form einer Agentenstory die tollen Möglichkeiten der Region. Die Idee zum Film hatte Regisseur Michael von Hohenberg, der selbst aus der Region stammt. Es betonte, dass es schwierig war, die filmischen Elemente eines Actionfilmes mit denen eines Imagefilmes zu verbinden. "Wenn man bei Action eigentlich nah filmt und schnell schneidet, muss man beim Imagefilm genau das Gegenteil machen, nämlich offene Bilder die lange stehen." In der Mischung enstand ein kurzweiliger, oft witziger Film, der Beides miteinander vereint. In dieser Form dürfte der Film derzeit wohl einzigartig in Deutschland sein.
Zudem wurde ein Making of der Produktion gezeigt, welches für viel Erheiterung unter den rund 150 anwesenden Gästen sorgte.
Sehen kann man Film und Making of hier bei nobaTV, auf verschiedenen Videoportalen und demnächst auch auf den Webseiten der Region.

Samstag, 19. November 2011 - 15:51 Uhr
Endlager im Fichtelgebirge?

Brigitte Artmann, Kreisrätin und Kreisvorsitzende der Wunsiedler Grünen, schließt sich den Worten von Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, an, der da sagt, die Suche nach einem Endlager für den hochradioaktiven Atommüll sei als „Placebo-Politik zur Beruhigung der Öffentlichkeit“ zu bezeichnen.

Am vergangenen Freitag hatte Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) bekannt gegeben, dass in Zusammenarbeit mit den Ländern ergebnisoffen nach einem neuen Standort für die rund 29.000 Tonnen strahlenden Abfalls gesucht werde, die bisher auf Halde liegen. Gorleben stehe dabei nicht mehr im Mittelpunkt, werde aber weiter erkundet. Im Fichtelgebirge hatte sich daraufhin sofort Widerstand geregt.
Atomgegner im ganzen Land kritisieren, dass nur vordergründig nach Alternativen gesucht werde, während in Gorleben Tag für Tag Fakten geschaffen würden: „Im Bundeshaushalt 2012 sind für den Weiterbau in Gorleben 73 Millionen Euro vorgesehen, für die Suche nach Alternativen lediglich drei Millionen. Diese Zahlen machen überdeutlich, wohin der Hase läuft – nämlich weiter auf Gorleben zu. So wird das geplante Endlager-Suchgesetz zu einem Gorleben-Durchsetzungsgesetz“, meint Jochen Stay.
Brigitte Artmann aus Marktredwitz meint, dass es unbestritten ist, dass Gorleben vollkommen ungeeignet ist für eine Endlagerung von Atommüll. „Der bis heute angefallene Atommüll muss sicher und rückholbar gelagert werden“, ist Artmanns Meinung. Sie weist darauf hin, dass das geologische Landesamt Bayern bereits Mitte der neunziger Jahre ein Gutachten erstellt hat, demzufolge das Rumpfgebirge des Fichtelgebirges zu klein und zu zerklüftet sei, um Atommüll für die nächsten Jahrtausende sicher zu lagern. „Aber wir müssen wachsam bleiben,“ sagt die in Atomangelegenheiten international erfahrene Kreisrätin. „Der demografische Wandel mit der Entvölkerung unserer Region könnte ein Grund sein, das Endlager hier zu suchen. Mit wachsender Verzweiflung und mit Druck der EU, ein unteririsches Lager finden zu müssen, könnten wir schnell in den Fokus rücken.“
Jan Haverkamp, Atomexperte von Greenpeace Europe, fordert, Alternativen zu untersuchen, „zum Beispiel extreme Tiefbohrungen von 3000 Metern und mehr oder oberflächennahe, langfristig überwachte Lagerung.“

Samstag, 19. November 2011 - 15:45 Uhr
Sportvereine und Demographie – Chance oder Gefahr ?

Die Demographische Entwicklung wird in den nächsten Jahren die Bevölkerungsstruktur nachhaltig beeinflussen. Diese Veränderung wird auch Auswirkungen auf die Mitgliederstruktur der Sportvereine mit sich führen. Die Tatsache, dass die Bevölkerungsentwicklung nicht über alle Bundesländer bzw. Regierungsbezirke hinweg einheitlich betrachtet werden kann, erfordert räumlich separierte Detailanalysen. Der Bayerische Landes-Sportverband macht seine Sportvereine mit einer Veranstaltungsreihe fit für die Zukunft. Gezielt ausgewählte Sportkreise, die von der demographischen Entwicklung sehr stark betroffen sein werden, stehen zunächst im Fokus. Stellvertretender Landrat Horst Weidner begrüßte mit BLSV Kreisvorsitzendem Dieter Hörwarth und einigen Vereinsvorsitzenden eine Delegation des Bayerischen Landessportverbandes im Landratsamt Wunsiedel i. Fichtelgebirge, nachdem im Sportkreis Wunsiedel der Auftakt der Offensive stattfinden soll.
Inhalte dieser Informationsoffensive sind neben einer Darstellung der Bevölkerungsentwicklung in Deutschland, in Bayern, in den Bezirken und den entsprechenden Sportkreisen auch die prognostizierte Entwicklung der BLSV-Mitgliedschaften. Detaillierte Analysen sowie eine explizit dazu beauftragte Diplomarbeit demonstrieren die Auswirkungen der Bevölkerungsprognosen auf die Mitgliedschaften in den unterschiedlichen Altersgruppen. Konkret auf die jeweilige Zukunftssituation ausgerichtete Konzepte kombiniert mit Best-Practice-Beispielen von Groß-/Mittel- und Kleinsportvereinen ermöglichen zielgruppengerechte Handlungsempfehlungen.
Dem Präsidenten des BLSV, Günther Lommer, liegt es besonders am Herzen, die Sportvereine zum einen aufmerksam auf die Entwicklung zu machen und zum anderen individuell abgestimmte Konzepte und Handlungsempfehlungen darzustellen und wenn nötig auch Umsetzungshilfen anzubieten. Die demographische Entwicklung kann eine Chance für den Sport sein. Stellvertretender Landrat Horst Weidner sicherte die Unterstützung des BLSV sowie der örtlichen Vereine durch den Landkreis zu.

Samstag, 19. November 2011 - 15:43 Uhr
Neuer Unimog übergeben

Einen neuen Unimog für die Straßenbauverwaltung konnte heute Landrat Dr. Karl Döhler zusammen mit Kreiskämmerer Torsten Gebhard, Horst Ringlein, Leiter der Straßenmeisterei Wunsiedel (2. v. rechts) sowie Fritz Baumgärtel (2. v. links) und Helmut Eulefeld (3. v. rechts) vom Straßenbauamt Bayreuth übernehmen und an den Fahrer, Matthias Müller (links) übergeben. Das Fahrzeug mit einem Wert von etwa 185.000 € wird neben dem Winterdienst für Mäharbeiten und viele weitere Aufgaben eingesetzt. Mit erwarteten 1.600 Einsatzstunden pro Jahr wird das Fahrzeug dazu beitragen, dass auch der Verkehr im Landkreis auch künftig reibungslos ablaufen kann.

Sonntag, 13. November 2011 - 20:08 Uhr
Imagefilm nördliches Fichtelgebirge wird präsentiert

Am Freitag, 18.11.2011 um 18 Uhr wird im Kurzentrum Weißenstadt der neue Imagefilm des nördlichen Fichtelgebirges der Öffentlichkeit präsentiert.
Die White-Lake-City Filmproduktion aus Weißenstadt lädt im Namen der Bürgermeister der neun Gemeinden des kommunalen Verbundes Nördliches Fichtelgebirge ein, den 10-minütigen Film und ein Making of im Saal des Kurzentrums anzusehen.
Der Film wurde anders als Standart-Imagefilme als Action-Story mit Darstellern aus der Region gedreht. Im Anschluss an die Präsentation kann der Film auch auf Youtube und hier auf nobaTV angesehen werden.

(Fotos: Cynthia Reiff, Jörg Lang)

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